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enaDyne für zweite Stufe der Challenge „Carbon-to-Value“ ausgewählt

Drei Teams erhalten Mittel von Bundesagentur für Sprunginnovationen für die Weiterentwicklung von innovativen Technologien zur dauerhaften Speicherung von CO2 

Freiberg im Mai 2023 – Mit  seiner innovativen Plasmakatalyse-Technologie ist das Leipziger Unternehmen endDyne von einer internationalen Jury der Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND für die zweite Stufe der Challenge „Carbon-to-Value“ ausgewählt worden. Ziel dieser mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanzierten Challenge ist ein Durchbruch für die Verwendung von CO2 aus der Luft in neuen Produkten, um den Kampf gegen den Klimawandel wirtschaftlich zu gestalten. 

„Die Unterstützung durch Bundesagentur für Sprunginnovationen ist für enaDyne ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem einzigartigen Angebot für Dekarbonisierung und Defossilisierung. Denn die enaDyne Technologie ermöglicht eine nachhaltige und vor allem auch profitable Kreislaufwirtschaft, mit der die Nutzung fossiler Kohlenwasserstoffe in der chemischen Industrie zu großen Teilen vermieden werden kann. So werden im Vergleich zu vielen anderen Technologien nicht nur die Symptome des Klimawandels gemildert, sondern die zugrundeliegenden Probleme nachhaltig behoben“ erläutert enaDyne Gründer Philipp Hahn.

„Um einen gravierenden Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur zu begrenzen, reicht es nicht aus, künftige CO2-Emissionen zu vermeiden und zu reduzieren. Wir müssen zusätzlich eine große Menge CO2 wieder aus der Atmosphäre entfernen“, erklärte Jano Costard, Challenge Officer von SPRIND. „Mit diesem Innovationswettbewerb wollen wir neuen Verfahren zum technischen und kommerziellen Durchbruch verhelfen, die CO2 aus der Atmosphäre entnehmen und anschließend langfristig in werthaltigen Produkten speichern.“

Neben enadyne wurden carbo Culture und MacroCarbon für die weitere Finanzierung ausgewählt.  SPRIND unterstützt die drei Teams bei der Weiterentwicklung ihrer Technologien und Kommerzialisierung ihrer Produkte nicht nur finanziell, sondern auch mit intensivem Coaching und Kontakten zu privatwirtschaftlichen Investoren. Damit soll sichergestellt werden, dass die jungen Unternehmen auch eine Anschlussfinanzierung für ihr weiteres Wachstum erhalten.


Download Pressemitteilung

(PDF)

Christian Koch

Co-Founder und CTO

Sie möchten gerne mehr über Plasmakatalyse und ihre Anwendung erfahren? Melden Sie sich gern.

mail@enadyne.de

Gunnar Berendson

Pressearbeit enaDyne

g.berendson@pr-bsp.de
0172 / 66 04 357